Meine Positionen von A bis Z

A wie Altersarmut bekämpfen

Im Regierungsbezirk Oberbayern ist Altersarmut ein unterschätztes Thema. Das reiche München und der Speckgürtel drumherum sowie andere reiche Gegenden wie die Tegernseeregion oder Garmisch dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Armut auch hier Einzug hält - vor allem bei älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern.

Wir haben viel zu lange weggesehen, dass ältere Menschen Winterkleidung tragen müssen, die sie günstig oder umsonst von der AWO oder anderen gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung gestellt bekommen, Tafeln besuchen, weil sie sich Lebensmittel nicht mehr leisten können oder in Extremfällen in Mülleimern nach Pfandflaschen suchen.

Ich möchte aktiv etwas gegen die Altersarmut in Oberbayern unternehmen. Der Bezirk ist bereits zentraler Sozialhilfeträger, aber es gibt noch mehr, was wir gemeinsam tun müssen. Sozial Schwache und ärmere Menschen dürfen nicht aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.

Durch günstigere Fahrkarten für den ÖPNV, durch günstigere oder kostenlose Tickets für Kulturveranstaltungen, durch ein kommunales Seniorengeld und besser ausgebaute Anlaufstellen für von Altersarmut Betroffene kann Abhilfe geschafft werden. So schaffen wir es, dass niemand abgehängt wird, dass sich jeder als aktives Mitglied der Gesellschaft fühlt und damit beugen wir auch der Vereinsamung vor, die für viele ältere Menschen das größte Problem darstellt. Dafür werde ich mich einsetzen!

B wie Barrierefreiheit

Barrierefreiheit bedeutet für mich nicht nur den Ausbau von öffentlichen Einrichtungen für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer oder Gehbehinderte, sondern eine allgemeinere Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung. Ich werde mich dafür einsetzen, dass sich kein Mensch mit Behinderung – ob körperlich oder geistig, im Regierungsbezirk Oberbayern ausgeschlossen fühlt.

Hierzu müssen wir zuallererst mit den behinderten Menschen selbst sprechen und in Erfahrung bringen, wo sie die größten Hemmnisse und Hindernisse sehen und gemeinsam ausloten, was sie sich wünschen und warum ihre Wünsche bisher nicht umgesetzt werden konnten. Parallel sehe ich eine große Chance bei Sport- und Musikvereinen, mit denen ich intensiv Gespräche führen möchte, um Möglichkeiten zu erarbeiten, wie sich behinderte Menschen effektiv in die Vereinsarbeit einbringen können. Wir müssen Lösungen finden, dass jeder und jede in Oberbayern sich nach ihren Möglichkeiten einbringen und entfalten kann – in den Bereichen Beruf, Bildung und Freizeit.

C wie Chancengleichheit

Chancengleichheit vereint für mich viele der zentralen Aufgaben des Bezirks. Sie bedeutet, dass Integration nicht nur ein schönes Wort auf dem Papier bleibt, dass Inklusion gelebt wird, dass die Bildungsangebote verbessert werden und es nicht mehr vom Geldbeutel oder Bildungsstand der Eltern abhängt, welche Ausbildung ein Kind bekommt oder welchen Beruf es später einmal ausübt. Chancengleichheit bedeutet aber leider auch im 21. Jahrhundert immer noch, dass wir dafür kämpfen müssen, dass Frauen dieselben Chancen haben wie Männer, damit jede und jeder sich im ganzen Bezirk nach seinen Wünschen und Talenten entfalten kann.

D wie Digitalisierung

Das Thema Digitalisierung ist eine der größten Herausforderungen, mit der wir gerade und vor allem in den nächsten Jahren konfrontiert sind. Dabei geht es nicht darum, ob wir die Digitalisierung gut finden oder nicht, ob wir der Meinung sind, dass die Vorteile oder die Nachteile überwiegen. Die Digitalisierung ist längst da und nicht aufzuhalten. Ob jung oder alt, technikaffin oder nicht, die Chancen und Risiken der Digitalisierung gehen uns alle an. Es geht darum, wie wir Digitalisierung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sozial gestalten und für uns alle transparent machen.

In der Autowerkstatt meiner Eltern konnte ich hautnah miterleben, was es heißt, dass eine Autoreparatur plötzlich nicht mehr nur mechanisch, sondern vor allem elektronisch stattfindet. Darum weiß ich um die Notwendigkeit von guter Ausbildung für junge Menschen im Umfang mit den digitalen Neuerungen und entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten für langjährige Berufstätige.

Der Bezirk muss hier sowohl seine eigenen Beschäftigten fördern, als auch gezielt Bildungsangebote für alle Bürgerinnen und Bürger formulieren, die in den vom Bezirk geförderten Bildungseinrichtungen umgesetzt werden.

E wie Energiewende

Ich setze ganz klar auf erneuerbare Energien. Wir haben hier in Bayern durch Wasserkraftwerke und Geothermie die Möglichkeit regenerative Energien zu nutzen. Das müssen wir weiter fördern und ausbauen – erstens, um unabhängig von Stromkrisen zu sein und zweitens, um endlich den Kohle- und Atomausstieg zu schaffen.

F wie Frauenpolitik

Dieses Jahr feiern wir in Deutschland 100 Jahre Frauenwahlrecht. Ich nehme das zum Anlass, mich auch in Zukunft aktiv für die Rechte und die Gleichstellung von Frauen einzusetzen. Für mich bedeutet das vor allem, Frauenhäuser und Beratungsstellen für Opfer von häuslicher Gewalt weiter auszubauen, die Altersarmut zu bekämpfen, die vor allem Frauen betrifft, und natürlich eine gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit durchzusetzen. Der Gender Pay Gap (GPG) beschreibt den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen. Die vom Statistischen Bundesamt errechneten Bruttostundenlöhne der Frauen waren im Jahr 2016 21% geringer als bei Männern. Davon sind auch Arbeitsplätze in Oberbayern betroffen. Ich will mich dafür einsetzen, dass alle Frauen, die ungerecht bezahlt werden, eine Anlaufstelle bekommen, die ihnen wirklich hilft. Dies kann durch Berufs-, Weiterbildungs- oder Bewerbungsberatung ebenso geschehen wie durch ein offenes Gespräch mit dem Arbeitgeber, wenn die Frauen das wünschen.

Die Ungleichbezahlung von Frauen und Männern hat im 21. Jahrhundert nichts mehr zu suchen.

G wie Gesundheit

Der Bezirk unterhält mit den Bezirkskrankenhäusern zentrale Gesundheitseinrichtungen. Für mich ist Gesundheit aber auch Resultat aktiver Prävention. Daher will ich es jedem ermöglichen, Mitglied in einem Sportverein zu werden. Außerdem möchte ich Pilotprojekte im Bezirk anstoßen, bei denen die Vorzüge von Stehschreibtischen getestet werden können, die höhenverstellbar sind, sodass man den langen Arbeitsalltag des Sitzens mit aktiven Stehphasen kombinieren und auflockern kann.

H wie Heimatpflege

Für mich ist Oberbayern die schönste Region in ganz Deutschland. Damit diese Schönheit erhalten bleibt, muss sich der Bezirk weiterhin einsetzen, unsere Heimat zu pflegen. Dazu gehört die Unterstützung von kulturellen Veranstaltungen und Bräuchen, aber auch der Erhalt unserer typischen Architektur, vor allem in den ländlichen Gebieten.

I wie Integration

In den letzten Jahren sind viele Menschen aus anderen Ländern zu uns nach Deutschland und nach Bayern gekommen – einerseits weil sie aus menschenunwürdigen Umständen fliehen mussten, andererseits weil sie in Deutschland studieren, leben oder arbeiten wollen. Damit wir in Deutschland von der Zuwanderung auch profitieren können, muss es ein friedliches Miteinander geben. Dafür ist erfolgreiche Integrationsarbeit die wichtigste Voraussetzung. Integration gelingt über gute, zielgruppengerechte Deutschkurse, mehrsprachige Freizeitangebote, digitale Angebote für die neuen Mitbürger, die ihnen die hiesige Kultur und Sprache nahebringen sowie soziale Kontakte. Gerade für das soziale Miteinander sehe ich den Bezirk in der Pflicht. Durch die Arbeit mit Jugendlichen und die Förderung des Sports kann aktive, soziale und nachhaltige Integrationsarbeit geleistet werden. Dafür will ich mich einsetzen!

J wie Jugendarbeit

Die Jugendarbeit des Bezirks ist unersetzlich. Der Bezirksjugendring leistet hervorragende Arbeit im direkten Austausch mit den jungen Menschen. Dabei kann nah am Menschen geholfen werden, je nach den individuellen Bedürfnissen. Der Bezirk fördert bereits auch viele Jugendbildungsstätten. Ich möchte mich einerseits für einen Ausbau der Förderung der Jugendarbeit einsetzen und zum anderen aber auch die Themen erweitern, die im Rahmen der Jugendbildung angeboten werden. Von Digitalisierungsthemen, über interkulturelle Kompetenzen bis hin zu umfangreichen Soft-Skill-Seminaren, in denen beispielsweise Bewerbungstrainings stattfinden oder in denen Business-Englisch vermittelt wird. Ich werde mich außerdem dafür einsetzen, dass junge kreative Menschen Raum finden, sich kulturell zu betätigen. Das können Ateliers für junge Maler*innen, aber auch Bandproberäume oder Musikzimmer sein. Eine Möglichkeit wäre eine oberbayernweite Raum-Börse, bei der sich gleichzeitig Gleichgesinnte vernetzen können, um gemeinsam zu musizieren oder eine Theater-Combo zu gründen.

K wie Kultur

Kulturelle Veranstaltungen sind nicht nur schöner Zeitvertreib, sondern ureigenstes Bedürfnis der Menschen. Dabei geht es nicht nur darum, Museen zu besuchen oder in klassische Konzerte zu gehen. Mit unserer Landeshauptstadt München hat Oberbayern ein riesiges Kulturangebot, doch was sowohl in München und vor allem auf dem Land zu kurz kommt, ist ein faires Vergabesystem von Tickets für sozial Schwächere. Dafür werde ich mich einsetzen, damit jeder Mensch, egal welcher Herkunft und mit welchem Einkommen, an Kulturveranstaltungen teilnehmen kann. Die Förderung von Subkultur liegt mir besonders am Herzen – ich will erreichen, dass Gegenkulturen zum Mainstream sichtbar werden können, von Poetry-Slams und Impro-Theater bis hin zu alternativen Musikveranstaltungen und der Förderung junger Künstler.

L wie Liebe kennt kein Geschlecht

2017 wurde in Deutschland endlich die Ehe für Alle eingeführt. Das war meiner Meinung nach längst überfällig in Deutschland. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die gleichgeschlechtliche Ehe sowie Homosexuelle und Transsexuelle nicht mehr diskriminiert werden. Jede oder jeder, die oder der sich aufgrund seiner Sexualität diskriminiert fühlt, ist jederzeit eingeladen sich bei mir zu melden. Gemeinsam werden wir Lösungen finden und aktiv gegen Diskriminierung angehen!

M wie Mobilität

Der große Zuzug nach Oberbayern und gerade in München und dem Münchner Umland zieht ein weiteres Problem mit sich: zunehmenden Verkehr. Damit wir alle mobil bleiben, müssen die öffentlichen Verkehrsmittel günstiger, zuverlässiger und attraktiver werden. Daher werde ich mich für einen bezirksweiten Verkehrsplan einsetzen, der Landkreise näher zusammenbringt und die Fortbewegung im Bezirk günstiger macht, z.B. durch ein Bezirksticket. Außerdem setze ich mich für weitere Vergünstigungen für Jugendliche, Studierende, Menschen in Ausbildung, Menschen mit Behinderung, ehrenamtlich Tätige und Senioren ein.

N wie Nah am Menschen

Ich will immer für Sie erreichbar sein. Von mir bekommen Sie eine Antwort, wenn Sie mir schreiben. Melden Sie sich unter ramona@ramona-greiner.de und ich werde Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen und es zu meinem eigenen machen. Auch über Feedback, Wünsche und Anregungen freue ich mich.

O wie Oberbayern

Oberbayern ist der bevölkerungsreichste Bezirk in Bayern. Damit gehen auch große Herausforderungen einher. Gleichzeitig haben wir einzigartige Naturflächen und die Alpen vor der Tür, die besonders schützenswert sind. Ich liebe Oberbayern und will mich für den Erhalt unserer Natur, Kultur und Tradition einsetzen. Gleichzeitig will ich Modernisierungen anstoßen und das Leben für uns alle verbessern.

P wie Pflege verbessern

Es kann nicht sein, dass in Deutschland die Leute, die sich um unser Geld kümmern, besser bezahlt werden als die, die sich um unsere Familienmitglieder kümmern. In den Kliniken des Bezirks müssen wir anfangen, als Vorbild voranzugehen. Durch die Senkung des Pflegeschlüssels, durch die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte und durch eine bessere Bezahlung derjenigen, die sich täglich um uns, unsere Eltern, Großeltern und Kinder kümmern.

Q wie Querdenken

Es ist wichtig, neu und quer zu denken. Ein ewiges Weiter-So funktioniert nicht mehr. Die Welt ändert sich kontinuierlich, die Digitalisierung und die Globalisierung beschleunigen diesen Prozess zusätzlich. Daher müssen wir mutig sein, kontrovers denken und vor allem die Menschen im Blick haben, nicht politische Ämter oder Profite.

R wie Rolltreppenmodell

Der Soziologe Oliver Nachtwey hat in seiner Studie vorgestellt, dass die frühere, deutsche Fahrstuhlgesellschaft zu einer Rolltreppen-Gesellschaft geworden ist. Noch vor einigen Jahre ging es beständig aufwärts, wirtschaftlich wie sozial, wenn man nur seinem Job gefolgt ist. Irgendwann hat sich das gewandelt und die Ausübung eines Vollzeit-Jobs war keineswegs mehr Garant für wirtschaftlichen Wohlstand oder Verbesserung der jeweiligen Lebenssituation. Heute ist es inzwischen sogar so, dass die Rolltreppe rückwärtsfährt für alle, die ihrem ganz normalen Leben nachgehen. Für den kleinsten persönlichen Fortschritt, muss man strampeln und viel mehr machen, als 40 Stunden arbeiten. Das darf nicht sein. Daher ist mein Logo die sich nach oben bewegende Rolltreppe, auf der alle gleich schnell vorankommen. Alte und Junge, Einheimische wie Zugezogene, Gesunde und Menschen mit Behinderung. Es soll für alle aufwärts gehen und besser werden. Alle sollen dieselben Chancen haben und niemand darf abgehängt werden. Dafür werde ich als Bezirksrätin mit aller Kraft kämpfen.

S wie Sicherheit

Der Psychologe Abraham Maslow definiert „Sicherheit“ als Grundbedürfnis, das vor sozialen Bedürfnissen, Individualbedürfnissen und Selbstverwirklichung kommt. Wir können uns nur frei entfalten, wenn wir uns sicher fühlen. Für mich bedeutet Sicherheit aber nicht nur Innere Sicherheit, die in Bayern wohl so groß wie kaum wo anders ist. Für mich ist Sicherheit auch Soziale Sicherheit: Die Sicherheit, im Alter nicht arm sein zu müssen; Die Sicherheit, nach der Ausbildung auch einen Job zu finden. Die Sicherheit, meinen Job zu behalten, weil ich einen unbefristeten Vertrag habe; Die Sicherheit, mir meine Wohnung auch weiterhin leisten zu können. Die Sicherheit, dass meine Kinder einen Kita-Platz bekommen und den Beruf erlernen können, den sie möchten.

Um diese Sicherheit zu bekommen, brauchen wir gute politische Weichenstellungen, wie zum Beispiel bessere Ausbildungsmöglichkeiten, kostenfreie Kitas, Weiterbildungsmöglichkeiten für langjährige Arbeitnehmer, wirksame Maßnahmen gegen Altersarmut und die Beendigung von sachgrundlosen Befristungen. Wenn schon nicht auf Bundesebene, so muss all dies auf Bezirksebene für Oberbayern umgesetzt werden. Dafür will ich mich einsetzen.

T wie Teilhabe ermöglichen

Teilhabe bedeutet für mich, dass ich am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann. Dass ich Konzerte und Feste besuchen kann, dass ich in Ausstellungen gehen kann und mir kaufen kann, was ich dazu benötige, Teil der Gesellschaft zu sein oder mich zugehörig zu fühlen – das ist sicher für jeden etwas anderes. Aber genau das muss für jeden möglich sein. Wer sich keine Theaterkarten leisten kann, aber gerne ins Theater gehen würde, ist abgehängt. Wer im Winter nicht vor die Tür geht, weil er oder sie keinen Mantel hat, der warm genug hält, ist abgehängt. Wer aufgrund von Sprachbarrieren, Seh- Hör- oder Gehbehinderungen nicht an Veranstaltungen teilnehmen kann, dem ist gesellschaftliche Teilhabe verwehrt und dagegen will ich angehen, denn das darf nicht passieren.

U wie Umweltschutz

Wir müssen die Umwelt insgesamt und vor allem die Natur vor unserer Haustür schützen. Ich war entrüstet über die Entscheidung zum Rietberger Horn, so etwas darf sich nicht wiederholen. Wir müssen den Gewässerschutz ernst nehmen und die Naturschutzgebiete um die Isar schützen.

V wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Möglichkeit im Job, von Zuhause aus zu arbeiten, sollte jedem gegeben werden, bei dem es die Ausübung seiner Tätigkeit nicht behindert. Damit können sich junge Familien besser organisieren, aber auch die häusliche Pflege älterer Familienmitglieder kann damit gewährleistet werden.

W wie Wohnpolitik

Wir müssen Lösungen entwickeln, wie der Wohnproblematik durch den großen Zuzug nach Oberbayern begegnet werden kann. Dazu gehören landkreisübergreifende Verkehrs- und Wohnkonzepte. Es bedarf einer Nachverdichtung im vorhandenen Wohnraum, beispielsweise durch Stelzenbauweise über Großparkplätzen. Die Natur muss und soll von weiterer Verdrängung verschont bleiben. Ein sinnvoller Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs schafft Entzerrung in überfüllten Innenstädten und lässt die Landeshauptstadt und den ganzen Bezirk enger zusammenwachsen. Außerdem gilt es ein Konzept zu erstellen, wie Alleinstehenden, Witwerinnen und Witwern oder älteren Ehepaaren lukrative Anreize geboten werden können, große Häuser gegen wesentlich verhätnismäßigere Appartments in Mehrgenerationenhäusern oder anderen Bauprojekten zu tauschen. Damit entstünde mehr Wonhraum für Familien und älteren oder alleinstehenden Personen würden Haus- und Gartenarbeit erleichtert sowie die Nebenkosten reduziert, was auch die Umwelt schont.

X wie Xenophobie (Fremdenhass) entgegenwirken

Es ekelt mich an, wenn jemand aufgrund seiner Herkunft, Religion oder Hautfarbe stigmatisiert oder diskriminiert wird. Immer werde ich mich entschieden gegen Fremdenhass stellen. Dafür muss aber auch die Angst vor dem Fremden genommen werden. Interkulturelle Veranstaltungen, Bildungsangebote und Begegnungen im sportlichen Bereich oder der Freizeit können Fremdenhass aktiv entgegenwirken. Für den Ausbau dieser Angebote und für die Einführung neuer Veranstaltungsformen will ich mich einsetzen.

Y wie Generation Y und Z (Y: 1980-2000; X: 1995-2010)

Auch ich gehöre der Generation Y an. Wir sind berühmt und berüchtigt dafür, dass uns Geld nicht so wichtig ist wie eine gesunde Work-Life-Balance und dass wir lieber um die Welt reisen als unser Studium in Rekordzeit durchzuziehen. Ganz so einfach ist es aber nicht. Der Druck in den Massenstudiengängen ist riesig, der Druck bei der Jobsuche nach dem Studium oder der Ausbildung auch. Eine gesunde Work-Life-Balance ist nur dann etwas wert, wenn man es sich davon leisten kann, dort zu wohnen wo man möchte, so wie hier in Oberbayern. Leider ist es in unserer Generation schwer, für später vorzusorgen, wenn alles Geld in die hohen Mieten fließt. An eine Eigentumswohnung oder gar ein kleines Häuschen ist in München, im Münchner Umland und in vielen anderen Landkreisen in Oberbayern gar nicht zu denken. Wir müssen etwas tun, damit unsere gutausgebildeten Fachkräfte in Oberbayern bleiben können und vor allem, dass Wohnen und Leben für diejenigen nicht zu teuer wird, die hier schon aufgewachsen sind. Dafür muss es Wohnförderungen und zusätzliche finanzielle Unterstützung geben. Dafür werde ich mich einsetzen!

Z wie Zukunft

Wir stehen mit der Digitalisierung an einer Zeitenwende. Arbeitsplätze fallen weg, ändern sich oder erfordern neue Kompetenzen. Was wir brauchen ist eine Digitalisierungsstrategie, damit dieser Wandel sozial, gerecht und nachhaltig gestaltet werden kann. Die Zukunft beginnt jetzt und ich will diesen Weg mit Ihnen gehen! Ich will für die Zukunft in den Bezirkstag, für die Zukunft im Bezirk!