Motivation

Ich bin 2012 in die SPD eingetreten und habe vorher lange überlegt, in welcher Partei ich mich engagieren möchte. Denn DASS ich mich politisch einbringen will, war mir schon immer klar. Ich hab lange überlegt, ob ich bei den Grünen oder in der SPD besser aufgehoben bin.

Wie Sie sehen können, ich habe mich für die SPD entschieden. Dafür gab es einen ganz bestimmten Auslöser, der mit meiner Vision einer gerechten Politik zusammenhängt: Den US-amerikanischen Philosophen John Rawls, der für seine Theorie der Gerechtigkeit bekannt ist.

Sein Gedankenexperiment ist, dass Menschen einen gerechten Gesellschaftsvertrag, eine gerechte Ordnung erarbeiten sollen, ohne zu wissen, in welcher Situation sie sich nach Abschluss des Experiments befinden. Kurzum: Wir müssen Gerechtigkeit hinter dem sogenannten „Schleier des Nichtwissens“, dem "Veil of Ignorance", so definieren, dass wir, egal in welche Situation wir geboren werden, also nach Öffnen des Vorhangs, die größtmögliche Gerechtigkeit erfahren. Wir müssen Gerechtigkeit so definieren, dass sie für alle Menschen die besten Lebensumstände in ihrer Situation schafft, die größtmöglichen Chancen, schlichtweg das, was wir soziale Gerechtigkeit nennen, was meiner Meinung nach im Bundestagswahlkampf ein zu abstrakter Begriff war.

Wenn wir uns also auf dieses Experiment einlassen, dann ist klar, wie sich unsere Politik gestalten muss und wofür ich stehe: Für Chancengleichheit und ein bestmögliches Leben für alle. Für Kranke und Menschen mit Behinderung, für Sozial Schwache, für Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund, für junge und ältere Menschen, für Frauen und Männer.

Genau dafür bietet die Arbeit des Bezirks fruchtbaren Boden, weshalb ich mich im Bezirk für mehr Gerechtigkeit, mehr Chancengleichheit und ein besseres Leben für alle einsetzen will.

Meine Schwerpunktthemen

Kultur

Den Bezirk als Träger renommierter Kultur- und Bildungseinrichtungen kann ich tatkräftig unterstützen, da ich wichtige Erfahrungen für ein nachhaltiges, soziales, gerechtes und funktionierendes Kulturangebot sammeln konnte. Ich kenne die finanziellen Nöte und Ausgabenstrukturen von Kultureinrichtungen und –vereinen, die Ängste und Probleme der im Kultursektor Beschäftigten und die große Lücke, die oft zwischen den Einrichtungen und den Wünschen und Bedürfnissen der Besucher bei der Kulturvermittlung klafft.

Ich will mich dafür einbringen, dass die erfolgreiche Arbeit des Bezirks in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Jugendarbeit, Bildung und Kultur noch besser ineinandergreift. Dabei denke ich vor allem an innovative, integrative und barrierefreie Konzepte: die weitere Ermöglichung von Teilhabe an kulturellen Veranstaltungen für Menschen mit Behinderung und sozial Schwächere, an den Ausbau von Therapiemöglichkeiten im Bereich der Musik- und Kunsttherapie, an eine Verbesserung der Situation der Kulturschaffenden und im Kultursektor Tätigen, an eine zielgruppenorientierte Kulturvermittlung für Jugendliche, Geflüchtete und Menschen anderer Nationen sowie eine echte Symbiose von Schulen und Kultureinrichtungen.

Digitalisierung

Das Thema Digitalisierung ist keines der großen Kernthemen des Bezirks und doch wirkt die Digitalisierung in alle Bereiche hinein. Die Digitalisierung prägt zunehmend unsere Arbeitswelt und ist damit eigentlich ein zentrales Thema, das jeden angeht, ob alt oder jung, zu dem aber noch Aufholbedarf besteht. Die Frage ist nicht, ob wir Digitalisierung gut finden oder nicht, oder ob wir glauben, dass die Vorteile oder die Nachteile überwiegen. Es geht einzig und allein darum, wie wir Digitalisierung gerecht und sozial gestalten, damit alle davon profitieren und niemand Angst haben muss, sich abgehängt zu fühlen. Es kann nicht sein, dass Menschen schon mit 50 Jahren fürchten müssen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, nur weil plötzlich ein Computer für Tätigkeiten gebraucht wird, bei denen es vorher auch ohne ging.

Große Potenziale sehe ich dabei vor allem in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, die der Bezirk in manchen Einrichtungen weiter forcieren könnte. Damit wäre nicht nur gewonnen, dass junge Familien die Kinderbetreuung besser organisieren können, sondern auch die häusliche Pflege würde dadurch vereinfacht.

Digitalisierung,Bildung,Kultur

Durch eine Optimierung und Technologisierung vieler Prozesse im Gesundheitswesen könnte sowohl die Versorgung des Einzelnen verbessert, wie auch die Zeit des Pflegepersonals für den einzelnen Menschen erhöht werden.

Bildung

Im Bereich Bildung ist ein aufgeklärter Umgang mit der Digitalisierung nicht nur wünschenswert, sondern sogar notwendig. Das umfasst nicht nur die digitale Kompetenzvermittlung in der Ausbildung, sondern besteht auch in der konsequenten Förderung von Weiterbildungsmöglichkeiten in digitalen Bereichen für langjährige ArbeitnehmerInnen, damit diese für den Arbeitsmarkt dauerhaft attraktiv bleiben.

Der verstärkte Einsatz digitaler Medien und Technologien in Kultureinrichtungen kann Kulturangebote in die Wohnzimmer der Menschen bringen, Sprachbarrieren leichter überwinden und den Besuch einer kulturellen Veranstaltung zu einem echten, spannenden und interaktiven Erlebnis machen.

Neue Impulse für die Politik

Mein Lebenslauf zeigt, dass Innovatives, Kreatives und Digitales mich ausmachen und ich die Energie und das Durchhaltevermögen habe, politisch aktiv mitzuwirken. Ich habe die Leidenschaft und Bereitschaft, einen engagierten Bezirkstagswahlkampf zu führen und mich im Bezirkstag für neue Ideen und Konzepte stark zu machen.

Junge Menschen bringen junge Ideen in die Politik, geboren aus dem nötigen Idealismus, dem Mut zum Querdenken, dem Wissen um die Missstände, mit denen sich die junge Generation herumplagen muss, und der Hoffnung, dass sich die um sich greifende Zukunftsangst wieder in Zuversicht wandelt.

Haben Sie Fragen zu mir oder meinen Positionen? Ich freue mich auf Ihre Nachricht an: ramona@ramona-greiner.de!